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18.12.2014
Firmen investieren in Weiterbildung
Noch nie haben Unternehmen und Beschäftigte so viel Geld und Zeit für die betriebliche Weiterbildung aufgewendet wie im vergangenen Jahr. Das belegt die "IW-Weiterbildungserhebung 2014", für die 1.845 Firmen befragt wurden. Insgesamt investierten Unternehmen 33,5 Milliarden Euro in Weiterbildung - dies entspricht einem Plus von 16 Prozent gegenüber 2010. Jeder Mitarbeiter nahm im Schnitt 32,7 Stunden an Lehr- und Informationsveranstaltungen teil.
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln

17.12.2014
Befragung von Studienberechtigten: Ausbildung, Studium oder beides?
Die Mehrheit der Studienberechtigten (56 Prozent) beginnt direkt nach der Schule ein Studium. Dem stehen 13 Prozent der Studienberechtigten gegenüber, die zunächst eine Ausbildung absolvieren, bevor sie ihre Qualifizierung an einer Hochschule fortsetzen. Dies ergibt eine Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).
Quelle: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

17.12.2014
Modellprojekt für Studentenwerke fördert Menschen mit Migrationshintergrund
Mehr junge Menschen mit Migrationshintergrund für ein Studium zu gewinnen und zu einem erfolgreichen Hochschulabschluss zu führen ist das Ziel des Programms "Studium+M". Die Stiftung Mercator hat nun die fünf Studentenwerke ausgewählt, die für das Modellprojekt Fördergelder in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Euro erhalten. Der Förderzeitraum für die Studentenwerke Bonn, Darmstadt, Köln, Marburg und Thüringen erstreckt sich über vier Jahre, von 2015 bis 2018.
Quelle: Stiftung Mercator

16.12.2014
Blended Learning bleibt auch in den nächsten Jahren bedeutend
Die wichtigste Lernform der nächsten drei Jahre ist und bleibt das "Blended Learning", eine Mischung aus traditionellen Präsenzlernformen und computergestützten Lernangeboten. "Virtuelle Klassenräume" und "Mobile Learning" rangieren in der Prognose befragter Experten auf den Plätzen zwei und drei. Zu diesem Ergebnis kommt die Trendstudie des MMB-Instituts für Medien- und Kompetenzforschung.
Quelle: MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung

16.12.2014
Drei Prozent weniger junge Menschen im Übergangsbereich
Im Jahr 2013 besuchten 293.000 Teilnehmer ein Bildungsprogramm des Übergangsbereichs. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht das einem Rückgang von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bildungsprogramme des Übergangsbereichs haben das Ziel, durch den Erwerb beruflicher Grundkenntnisse oder auch durch das Nachholen eines Haupt- oder Realschulabschlusses die Chancen junger Menschen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

10.12.2014
Bildung zahlt sich aus: Hochschulabsolventen verdienen mehr
Gute Bildung zahlt sich in allen Staaten der Europäischen Union (EU) aus. Je besser eine Person ausgebildet ist, umso mehr verdient sie. Die sogenannte Bildungsrendite von Hochqualifizierten unterscheidet sich stark von der Bildungsrendite von Menschen mit mittlerer Qualifikation. Im EU-Durchschnitt verdienen Hochschulabsolventen 44 Prozent mehr als Menschen mit einem Berufsabschluss. In Deutschland beträgt dieser Einkommensunterschied 65 Prozent, in Schweden dagegen nur 11 Prozent.
Quelle: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

08.12.2014
DistancE-Learning-Branche auf Erfolgskurs
So viele Menschen wie nie zuvor haben sich 2013 für ein Fernstudium entschieden. Auch im subakademischen Bereich stiegen die Teilnehmerzahlen erneut. DistancE-Learning als moderne Weiterbildungsmethode lässt die Fernunterrichtsbranche weiter wachsen.
Quelle: Forum DistancE-Learning

08.12.2014
Hochschulen: Mehr Bezug zum internationalen Arbeitsmarkt notwendig
Arbeitsmarktnahe Bachelorprogramme richten ihren Arbeitsmarktbezug meist nur regional aus, der internationale Arbeitsmarkt wird zu selten berücksichtigt. Dies ergibt eine internationale Studie des Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS), das Studiengänge für Maschinenbau, Sozialarbeit und Tourismus in den Niederlanden, Flandern, Nordrhein-Westfalen und Irland untersucht hat.
Quelle: Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

05.12.2014
Programm "Perspektive Wiedereinstieg" wird fortgesetzt
Mit dem Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen" des Europäischen Sozialfonds (ESF) soll auch weiterhin ein substantieller und nachhaltiger Wiedereinstieg nach einer Familienphase unterstützt werden. Grundlage bleibt die Unterstützung für Wiedereinsteiger/innen durch Aktivierungs-, Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. "Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen" ist das Nachfolgeprogramm von "Perspektive Wiedereinstieg" aus der ESF-Förderperiode 2007-2013.
Quelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA)

04.12.2014
MINT-Studiengänge bei Frauen immer beliebter
Seit 2008 ist die Zahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) insgesamt um gut 70 Prozent auf über 100.000 gestiegen. So hat sich beispielsweise der weibliche Anteil von Studienanfängern im Elektrotechnik-Studium von 9,7 auf 13,5 Prozent im Jahr 2013 erhöht. Dies zeigen aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT."
Quelle: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit

03.12.2014
Die Digitalisierung verändert das Hochschulsystem
Digitale Angebote werden das gesamte Hochschulsystem von den Aufgaben bis hin zum Rollenverständnis der Lehrenden verändern. Die Lehre wird durch Modularisierung und Personalisierung bestimmt werden und sich dadurch stärker an die individuellen Bedürfnisse der Studierenden anpassen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Sonderpublikation des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.
Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung

02.12.2014
Widerstände bei der Anerkennung informeller Bildung
Die Europäische Union (EU) muss ihre Bemühungen um die Anerkennung von Kenntnissen, die außerhalb von Schule oder Universität erworben werden, verstärken. Die Europäische Bestandsaufnahme zur Validierung nicht-formaler und informeller Bildung zeigt, dass eine bessere Konzeption und Umsetzung effektiver Instrumente benötigt wird, um derartige Fertigkeiten anzuerkennen. Nur so können sie besser dazu genutzt werden, um die aktuellen Engpässe auf dem EU-Arbeitsmarkt anzugehen.
Quelle: Europäische Kommission

25.11.2014
Fortgeschrittene Berufsbildung in Deutschland, Österreich und Schweiz gut etabliert
In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat heute schon jeder fünfte Erwerbsfähige zwischen 20 und 45 Jahren einen Abschluss der fortgeschrittenen Berufsbildung als höchste Qualifikation. Die fortgeschrittene berufliche Ausbildung erfolgt über mindestens sechs Monate in Vollzeit. Sie kann sowohl am Anfang einer Berufslaufbahn stehen als auch eine Zusatzqualifikation für bereits erfahrene Arbeitskräfte bieten.
Quelle: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

25.11.2014
MINT Nachwuchsbarometer 2014: Trendwende noch nicht geschafft
Bei der MINT-Förderung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) in Deutschland besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf. Zu diesem Ergebnis kommen acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Körber-Stiftung. Zwar sind in den Ingenieurstudiengängen beachtliche Zuwächse zu verzeichnen, gleichzeitig gehen jedoch die Anfängerzahlen in den Ausbildungsberufen massiv zurück. Das zeigt das MINT Nachwuchsbarometer 2014.
Quelle: acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

24.11.2014
Neues Ordnungssystem für Bildungsangebote in KURSNET
Im Zuge der ständigen Weiterentwicklung von KURSNET wurde die Systematik der beruflichen Weiterbildung (C-Systematik) grundlegend überarbeitet. Dieses Ordnungssystem ermöglicht es, inhaltlich vergleichbare Bildungsangebote innerhalb der KURSNET-Datenbank thematisch in Gruppen zusammenzufassen. Das neue Ordnungssystem ist an die aktuellen Gegebenheiten auf dem Bildungsmarkt angepasst, enthält alle wichtigen Themen der Weiterbildung und weist eine deutlich vereinfachte Struktur auf. Bildungsinteressierte gelangen somit noch schneller zu den Bildungsangeboten. Die neue C-Systematik löst am 08.12.2014 das bisherige Ordnungssystem in "KURSNET - das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung" ab.Auch die Systematik-Bereiche B (Ausbildung/Umschulung) und D (Aufstiegsfortbildung) wurden im Rahmen der Neuerstellung der C-Systematik angepasst: Die Einstiegs- und Zwischenebenen sind nun nach Branchen gruppiert.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA)

 
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